Urban Sketching – Ein Experiment, Nature Journaling & Achtsamkeit

Ein gigantisches Vorwort

Hallo. Erinnerst du dich an mich?

Ich habe vor Ewigkeiten mal aktiv diesen Blog betrieben.
Seitdem war ich aber dermaßen abgelenkt mit der „echten“ Welt. Wenn es dich tröstet, die anderen Netzwerke wurden auch stiefmütterlich behandelt, sogar mein Lieblingskind Instagram (oder ist Vero jetzt das neue Instagram?) Edit Mai 2018: Nein, ist es nicht!
EDIT: Das ist auch schon wieder fast zwei Wochen her. Meine Überarbeitung in der „echten“ Welt hat mich mit einer sehr unangenehmen Grippe bestraft. Wenn man an Karma glaubt, dann war es genau das. Ich habe immer jede Aktivität getrackt, immer mehr gearbeitet, 7 Tage die Woche, kaum Freizeit und am Ende vermutlich auch zuwenig Schlaf. 
Lerne aus meinen Fehlern. Nimm dir wenigstens einen Tag in der Woche frei und wenn du merkst, dass alles chaotisch wird, schalte mal einen Tag lang alles aus. Glaub mir, das geht. Kein Kunde bestraft dich wenn du auf deine Gesundheit achtest. Und falls doch, vertraue auf besagtes Karma 😉
Aber im Ernst, als Illustratorin und Grafikerin, die von zu Hause aus arbeitet kann man sehr schnell die Grenze zwischen Produktivität und Zuviel übersehen.
Ich muss jetzt meinen eigenen Fehler ausbaden, indem ich noch nicht fit genug bin um auf die Leipziger Buchmesse zu gehen. Das Ticket verfällt und ich muss einen fest eingeplanten großen Akquise Tag ziehen lassen. Das ärgert mich sehr und das kleine Selbstzweifel Monster fängt laut an zu Tönen, ob ich mir das überhaupt erlauben kann. Ich kann, ich muss, Pass auf dich auf, weiter mit dem eigentlichen Thema
Anfang des Jahres habe ich mich überwunden und endlich angefangen ein bisschen in die Urban Sketching Szene einzutreten. Ich folge bereits seit einiger Zeit einigen bekannteren Urban Sketchern und obwohl das Prinzip denkbar einfach und nicht neu oder innovativ ist, erfreut sich die Urban Sketching Bewegung an großer Bekanntheit und vielen Mitgliedern auf der ganzen Welt.
Urban Sketching und ich
In meiner Schulzeit & Ausbildung musste ich bereits Erfahrungen mit dem „draußen Zeichnen“ machen und fand es meist eher unerquicklich. Du weißt schon; zu kalt, zu schmierig (Kohle Kreiden), zu unbequem.
Aber da es sich als bestätigte Quelle für zeichnerische Fähigkeiten bewiesen hat, habe ich mir einen Ruck gegeben.

Zur Selbstmanipulation Einstimmung gelesen, im Januar 18:

geguckt & gelesen, in den letzen 2 Jahren:

geguckt, in den letzten 3 Jahren:

Mitglied geworden:

  • in vermutlich jeder Facebook Gruppe zum Thema „Urban Sketching“ und „Nature Journaling“

Ein weitere Schritt auf der Motivationsliste, war das Zusammenstellen (und Bestellen) von geeigneten Utensilien. Um den Ordnungsneurosen nachzugeben, hab ich verschiedene Sets für verschiedene Anlässe zusammengestellt. An sich keine schlechte Idee, aber wenn ich was gelernt habe in den Anfängen dieses Experiments, dann dies: Weniger ist mehr!

vor 3 Jahren

2 Kommentare

  1. Wow, so ein schöner Blogbeitrag. Ich bin ganz hin und weg! Die Illustrationen sind super und der Text auch -> Du schreibst: Zu dir: ein Winterkind? Urban Sketcher? Blogleser von früher?
    Ich sag dir was: Ich bin eine Blogleserin aus deiner Zukunft! Und freu mich auf alle deine Beiträge!
    Danke
    Dodo

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